Schulgeschichte

12. September 1949: Beginn des Pro-Gymnasiums in Hausach mit 200 Schülern im Herrenhaus in 9 Räumen. Der Sportunterricht fand auf dem Sportplatz und in der Stadthalle statt. Zwei weitere Räume wurden für den Chemie- und den Physikunterricht angemietet

22. November 1949: Erstmalige Einberufung des Elternbeirates. Dem ersten Elternbeirat gehörte außer den ständigen Vertretern, (nämlich dem Bürgermeister, einem Lehrer der „Anstalt“, und dem Schularzt ), Mitglieder aus Haslach, Hornberg, Wolfach und aus Hausach an.

13. Dezember 1950: Umbenennung der Schule von Pro-Gymnasium in Gymnasium. Damit war endlich Schluss mit „Pro“

5.Juli 1950: Baubeginn des „neuen“ Schulgebäudes (= heutiger Altbau).Der Rohbau und das Dachgerüst wurden am 17. März 1951 fertig gestellt. Das Richtfest wurde schließlich, unter Anwesenheit von Staatspräsident Leo Wohlleb, Ministerialrat Kieffer, dem Erbprinz von Fürstenberg (der das ganze Bauholz kostenlos gestiftet hatte), Landrat Heß aus Wolfach und aus Offenburg Oberstudiendirektor Spreter vom Schillergymnasium gefeiert.

Im Jahre 1952: Die Französische Notengebung wurde – kein Wunder in der Französischen Zone - übernommen (20 Punkte = sehr gut;16 = gut, 12 = befriedigend; 8 = ausreichend; 4 = ungenügend und 0 = ganz ungenügend)

4. April 1952: Erstmalige Durchführung einer Abitursprüfung (damals noch Reifeprüfung genannt).

Im Jahre 1964: Baubeginn des Anbaues, der am 01.12.1966 bezogen werden konnte. Erstmals war eine Aula vorhanden. Gleichzeitig wurden die Diensträume, d.h. das Lehrerzimmer, das Direktorat, das Sekretariat und das „Stellvertreterzimmer“, erweitert.

September 1974: Nach größeren Schwierigkeiten war es endlich möglich, den „Neubau“ zu beziehen. Im Neubau wurden (wie heute auch) die Fach- und Sammlungsräume der Fachrichtungen Physik, Chemie, Biologie, Musik und Kunst untergebracht.

Im Jahre 1999: Dank der „neuen“ dreiteiligen Tannenwaldhalle war es möglich den Sportunterricht problemlos abzuwickeln. Gleichzeitig wurde zusätzlich zum Computerraum der Multimediaraum eröffnet

August 2003: Einweihung des Verbindungsbaus zwischen dem RGG und den Kaufmännischen Schulen wurde gefeiert. Zusätzlich wurde im Verbindungsbau die Cafeteria eröffnet.

Ab Schuljahr 04/05: Einführung des achtjährigen Gymnasiums, genannt G8

Ab Schuljahr 07/08: Das sprachliche Profil wird erweitert, d.h. alternativ wird zu Spanisch auch Latein als „festes“ Fach angeboten

2008-2010: Sanierung und Erweiterung des naturwissenschaftlichen Traktes, Einrichtung eines Oberstufenraumes, einer Schülerbibliothek, eines SMV-Zimmers und einer großzügigen Mensa mit Küche

Zahlen: Von 1950 bis 1974 hat das Gymnasium an Bau- und Einrichtungskosten insgesamt 3.373.000€ verschlungen. Der erste Bauabschnitt 1950 - 1952 kostete 250.000€, der zweite 1965 - 1968 598.000€, der dritte 1970-1974 2.115.000€. Außer der Bausumme von 2.963.000€ hat die Stadt für Einrichtungen 410.000€ bereitgestellt. Während das Land 1.202.500€ an Zuschüssen beisteuerte, investierte die Stadt Hausach ein Eigenkapital in Höhe von 2.170.500€. Der letzte Bauabschnitt (2009/10) kostete ca. 2,7 Millionen Euro.

2013: Start des “Modellversuchs” G9 mit der “gespreizten Mittelstufe”

Michael Fritz